Montag, März 16, 2015

Bloggeschichten: Keine Zeit für DIY?


In der letzten Zeit merke ich oft, dass ich in der Woche weniger Zeit zum Nähen, Basteln, Malen und Schreiben übrig habe als ich mir das so vorstelle. 40 Stunden arbeiten, dazu 10 Stunden Pendelzeit, Freund und Freunde, andere Hobbys, Schlaf- und Ruhebedürfnisse. Hätte der Tag doch bloß ein paar Stunden mehr... ;)

Ich bin seit dem Ende meines Studiums eigentlich eine Wochenendbastlerin. Am Wochenende habe ich die meiste Zeit, gute Lichtverhältnisse und viel Flow. Wenn die Wochenenden natürlich mal anders verplant sind, merke ich das direkt, weil ich nicht zum werkeln komme. Ich versuche dann unter der Woche abends mehr zu machen. Aber dann bin ich oft müde und fühle mich dann weniger inspiriert. Eine richtige Strategie habe ich für mich noch nicht gefunden.

Ich würde mich einfach sehr über einen Austausch zu dem Thema freuen.

Mich interessiert:

  • Geht es euch euch so? 
  • Wann ist eure Werkel-Zeit? 
  • Habt ihr feste Zeiten? 
  • Wie viel Zeit in der Woche habt ihr für euer Hobby? 

Schreibt eure Erfahrungen, Meinungen und Tipps gerne in die Kommentare!
Ich freue mich von euch zu lesen :)

Liebe Grüße,
lottapeppermint


Kommentare:

  1. Das geht mir leider nicht anders. Bei derzeit 60 Wochenstunden und mehr Arbeitszeit bin ich abends und am Sonntag einfach so erschöpft, dass ich keine Lust aufs Nähen oder Stricken habe. Denn dafür muss ich fit sein, sonst mache ich Fehler, über die ich mich ärgere - und ein Hobby soll schließlich Spaß machen.
    Aber es werden wie immer auch wieder entspanntere Zeiten kommen. So ist das Leben nun mal, auch wenn ich mir manchmal mehr Freizeit wünsche.
    Liebe Grüße,
    Julia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Beim Schreiben meines Posts musste ich tatsächlich auch ein bisschen an dich denken, weil ich ja weiß, dass es dir mit dem Arbeitspensum und der Zeit fürs Werkeln ähnlich geht :/
      Du hast recht, das Hobby muss auch Spaß machen.! Und Nähte auf zu ribbeln, weil man unkonzentriert war und sich vertan hat, macht definitiv keinen Spaß ;)
      Mehr Freizeit wäre schön.... *träum*
      Liebe Grüße!

      Löschen
  2. Wow, 10 Stunden Pendeln ist natürlich besonders anstrengend!
    Zwar habe ich das Problem nicht - im Gegenteil, ich kann meine Zeit sehr frei einteilen - aber im Grunde bin ich auch Wochenendbastlerin. Am liebsten Sa und So, das geht aber dann doch nicht immer, wenn man nicht zum Einsiedler werden möchte. Aber den Sonntag halte ich mir immer frei. :)
    Von Vorteil ist dabei natürlich, das ich schon recht fix bin, zumindest beim Nähen, da schaffe ich an einem Tag auch recht viel.
    Ansonsten mache ich auch ab und an unter der Woche am Abend was, wenn der TV dudelt, brauche ich einfach noch ein bisschen Handbeschäftigung. Im Winter häkele ich dann oft, oder ich erledige Vorarbeiten: Schnitte ausdrucken, kleben, ausschneiden, mal einen Schnitt anpassen, vielleicht sogar ein bisschen zuschneiden - sowas halt. :)

    Ich hoffe, du findest bald einen für dich passenden Rhythmus!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Häkeln ist eine gute Idee! Das wollte ich auch schon seit längerem mal lernen, in der Hoffnung, dass auch gut abends neben dem Serien-suchten oder unterwegs beim Pendeln zu machen :)
      Ansonsten sollte ich mir vielleicht wirklich mehr angewöhnen, die Abende mehr zum Vorbereiten zu nutzen. Klappt das bei dir denn multitasking-technisch, gleichzeitig TV laufen zu haben und Schnitte anzupassen? Ich glaube, mein Arbeitsgedächtnis wäre schnell belastet ;)
      Danke für deinen Erfahrungsbericht und liebe Grüße :)

      Löschen
    2. Häkeln ist bei mir wie gesagt eine totale Winterbeschäftigung. ^^
      Aber das kann man schon sehr gut nebenbei machen.

      Ich unterscheide da übrigens schon, also wenn ich vor dem TV werkele. Wenn ich etwas wirklich aufmerksam verfolgen möchte, wird nebenbei nicht gewerkelt, aber ansonsten bin ich da schmerzlos. Meist ist mir fernsehen allein ansonsten auch zu öde - von daher ist das für mich perfekt. :)

      Löschen
  3. Ich bin ja mittlerweile wieder Vollzeitstudentin und damit sehr frei in meiner Zeiteinteilung. Erstaunlicherweise finde ich trotzdem immer noch, dass die Zeit viel zu schnell rast und der Tag zu wenige Stunden hat.
    Als ich mal ein Jahr Praktikum dazwischengeschoben habe, ging es mir aber wie dir: Ich bin fast gar nicht mehr zum Werkeln gekommen. Abends war ich total fertig und am Wochenende hatte ich oft andere Pläne, Leute, die ich besuchen wollte usw.
    Ich hatte auch etwa zehn Stunden Pendelzeit in der Woche und habe immer versucht, diese zu nutzen. Falls du nicht mit dem Auto, sondern mit den Öffentlichen fährst, wäre das vielleicht eine Möglichkeit?

    Feste Zeiten zum Werkeln finde ich persönlich ansonsten schwierig, weil ich aus meinem Hobby nicht noch einen zusätzlichen Termin machen möchte - das empfinde ich als stressig. Aber falls dir das liegt, gibt es bei Facebook dienstags Werkelabende mit Kommentarbegleitung. Das ist eigentlich auch immer ganz lustig. Ich denke nur selten dran...

    Ich drück dir die Daumen, dass du bald wieder zu einem Werkelrhythmus findest, der angenehm für dich ist!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich pendle auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, nutze die Zeit aber aktuell meistens zum Lesen (was ich auch sehr genieße). Ich spiele immer mal wieder mit dem Gedanken, dass ich mal häkeln lernen sollte (siehe oben), weil das könnte ich bestimmt auch prima während der Pendelzeit bewerkstelligen.

      Das mit den Werkelabenden mit Kommentarbegleitung bei Facebook klingt witzig. Danke für den Tipp! Vielleicht schaue ich da mal rein, wenn ich dran denke ;)

      Liebe Grüße!

      Löschen
  4. Mir gehts wie allen anderen. woher die zeit nehmen? es ist immer soviel rundherum zu tun, aber manchmal lass ich alles sein und nehm mir einfach die zeit. Wenn man arbeiten geht und fahrzeit hat ( kann dich da voll verstehen, mir gehts ähnlich) knapst man ebend am hobby. ich wäre auch dafür, dass die tage ein paar stunden mehr haben. ich näh und bastel oft abend. aber stoff nach farben aussuchen verleg ich nach einigen missgriffen lieber auf den tag. ansonsten nutze ich jede freie minute. ich näh auch mal nur ne 1/4 stunde oder kleb mal hier und da etwas an;)
    ich hoff, du findest bald einen rhyrhmus für dich und kannst kreativ mit viel zeit sein.
    eigentlich ict das geheimnis eine perfekte zeitplanung, aber die hab ich nicht und bin weit davon entfernt.
    machs hübsch. alles liebe claudia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht, Claudia!
      Die Freizeit perfekt durchzuplanen wäre ja auch irgendwie Stress. Aber ich finde es klasse, dass du jede Minute für dein Hobby nutzt. Die kleinen Zeitfenster sollte ich vielleicht auch mal mehr nutzen. Oft denke ich mir "nur 10 Minuten Zeit, da lohnt es sich jetzt auch nicht mehr"... aber das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich in meiner aktuellen Wohnung keinen wirklich festen Platz für meinen Nähkram habe und immer noch etwas Zeit zum Aufbauen mit einplanen muss :/ Wie ist das bei dir?
      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen
    2. Ich hab das Glück, dass ich ein kleines Nähreich habe und alles aufgebaut stehen und liegen lassen kann. da hast du aber recht, wenn du immer erst noch alles vorbereiten musst, ist es nicht so einfach mal eben schnell etwas zu machen. Am Anfang ging es mir auch so, da saß ich im Esszimmer und musste immer wieder alles wegräumen, war echt blöd:(
      ich wünsch dir trotzdem weiter viel spaß und zeit:)))
      Alles Liebe claudia

      Löschen
  5. Ein interessantes Thema! Feste "Bastelzeiten" habe ich allerdings auch nicht, nähen und auch bloggen sind bei mir eher spontane Gemütslagen, ohne Plan und Rhythmus ;-)
    Entsprechend gibt es auch Tage wie letztes Wochenende, wo ich unbedingt etwas schaffen möchte und Tage, die ich lieber anders verbringe... Sehr produktiv bin ich erstaunlicherweise oft am Wochenende morgens. Mein Freund schläft immer recht lang, während ich meist schon eher wach bin und mich dann ganz gerne an die Nähmaschine setze. Wie er bei dem Piepen und rattern dann noch schlafen kann (die Maschine steht mit im Schlafzimmer) ist mir allerdings ein Rätsel, aber es klappt^^
    Viele Grüße
    Anela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Cool, dass das so bei euch klappt! :)
      Ich stelle es mir schön vor, morgens schon kreativ in den Tag zu starten, während "die anderen" noch schlafen (bei mir ist es allerdings meistens andersrum. Ich bin eine Eule und mein Freund steht eher früh auf ;)).

      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen
    2. Stimmt, es ist wirklich schön und motivierend so in den Tag zu starten, nachts fabriziere ich hingegen eher Murks^^

      Löschen
  6. Ich habe bei mir bemerkt, dass ich mich, seitdem ich Vollzeitdoktorandin bin, eher auf Handarbeiten eingeschossen habe, die ich mal eben so greifen und etwas daran weitermachen kann. Das heißt im Klartext, ich stricke seit ein paar Jahren viel mehr und nähe viel weniger. Es ist bei wenig Zeit wesentlich einfacher, mal eben zum Strickzeug zu greifen, als erstmal den Schreibtisch frei zu räumen und die Nähmaschine aufzubauen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das stimmt! Wieder etwas, das für's Häkeln sprechen würde (Stricken habe ich schon mal versucht... das war nix ;)). Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen für deine Promotion :)

      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen
  7. Liebe Lotta, das Problem kenne ich. Ich habe vor Anton gern, viel und oft genäht. Jetzt, mit Anton, ist davon nur noch gern übrig. Früher konnte ich an einem Wochenende einen Schnitt ausrädeln, zuschneiden, nähen und Montags anziehen. Ich hatte ein Zimmer in dem ich nähen und basteln konnte. Dann kam Anton auf die Welt. Heute versuche ich nach getanem Haushalt in kleinen Schritten Sachen zu nähen. Das sieht in etwa so aus: Montag finde ich den Schnitt im Internet und druck ihn aus. Dienstags mache ich die Wäsche die ich montags gewaschen habe und lege den Schnitt schon mal parat. Mittwochs klebe und schneide ich ihn vielleicht zusammen. Donnerstags suche ich den Stoff raus und lege ihn zum Schnitt. Freitags stecke ich den Schnitt auf den Stoff. Sonnabends und Sonntags räume ich die Nähmaschine aus der Stube und lege alles in einen Korb. Montags wasche ich Wäsche und schneide den Schnitt aus. Dienstags lege ich die Wäsche zusammen und lese mir die Anleitung vom Schnitt durch .... ich will dich nicht langweilen, aber so hat sich meine Zeiteinteilung geändert. ich überlege jetzt schon, was ich Anton für den Sommerurlaub nähen will, weil ich weiß, ich brauche länger dafür.
    Beim nähen hat sich bei bei mir ein kleines Körbchen bewährt in das ich alles reinlege. Schere, Nadeldose, Massband und natürlich Schnitt und Stoff. Das hat den Vorteil, dass am Abend alles schnell weggeräumt werden kann und ich mir am nächsten Tag nur das Körbchen schnappen muss und alles wieder parat habe. Und die Nähmaschine ist ja relativ schnell auf und ab gebaut.
    Auch bewährt haben sich Häkelprojekte. Ich häkel gerade an einer Grannydecke, aber nicht einzelne Grannys, sondern in Runden, quasi ein Riesengranny. Selbst wenn ich nur wenige Maschen davon schaffe, habe ich am Abend doch ein gutes Gefühl kreativ gewesen zu sein. Eine Woche ohne Nähen oder Häkeln macht mich persönlich unzufrieden. Deswegen erfreue ich mich an den kleinen Schritten die ich schaffe. Falls ich dich bisher noch nicht verschreckt habe, noch ein Beispiel. Am Sonntag habe ich zwei kleine Hosentaschen für Antons Hose zugeschnitten und die Nahtzugaben umgebügelt. Am Montag habe ich dann die Nahtzugaben festgenäht und gestern Abend habe ich die Hosentaschen auf die Hose genäth. Und es hat sich Gut angefühlt. Danach war es 22 uhr und ich bin zufrieden und glücklich schlafen gegangen....
    Liebste Grüße von antons muddi katja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Katja, danke für deinen ausführlichen Bericht! Ich finde es schön zu lesen, wie du deinen eigenen Rhythmus für dich gefunden hast :)
      Du hast recht, die kleinen Schritte sind wichti (vielleicht erwarte ich auch oft zu viel von dem, was ich nach einem Arbeitstag noch so schaffen könnte oder sollte). Die Idee mit dem Körbchen finde ich auch prima. Zeit- und Material-Organisation macht eben doch was her :)
      Liebe Grüße aus Köln,
      lotta

      Löschen
  8. Hey Lottapeppermint,

    mir geht es ähnlich, ich hab die gleiche Arbeits- und Pendelzeit die Woche wie du. Ich kann dich gut verstehen, abends bekomme ich meist DIY-mäßig auch nicht mehr viel auf die Reihe. Daher bastel ich auch meist am Wochenende, wenn es sich einrichten lässt.
    Da ich mit dem Zug pendele, versuche ich manchmal auf der Fahrt ein bisschen was zu tun. Strick- oder Häkelzeug kann man ja meist ganz gut mitnehmen. Oder ich schreibe ein paar Blogposts auf dem Handy vor. Dann fühlt sich die Pendelzeit nicht ganz so verplempert an. Auch beim Filme gucken kann man ganz gut nebenbei stricken.
    Ansonsten versuche ich, wie antonsmutti auch schon beschrieben hat, mir meine Projekte in kleine Schritte aufteilen und immer mal ein bisschen zu machen.
    Ich hätte gern mehr Zeit zum nähen und basteln, aber woher nehmen?
    LG, Julia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mein Traum wäre ja eine 75%-Stelle ;)
      Cool, dass du Posts auf dem Handy vorschreibst. Klappt das gut? Ich finde die Navigation von Blogger auf dem Handy ja immer irgendwie hakelig. Oder verwendest du die App? Die habe ich nämlich noch nie ausprobiert...

      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen
    2. Ich verwende kein Blogger, sondern Wordpress ;) Da gibt es auch eine App für, aber die ist nicht so super, dass ich da ganze Beiträge mit schreiben würde. Ich verwende eine ganz schlichte Schreib-App ohne irgendwelche Formatierungen, die in .txt Dateien speichert und da kopiere ich das dann später raus.

      Liebe Grüße, Julia

      Löschen

Ich freue mich riesig über eure Kommentare, Worte und Anregungen ♡

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...