Dienstag, Oktober 07, 2014

Der Herbst in Cyanotypie.

Am Wochenende war ich beim Burgtreffen des Lieblingsforums. Neben herrlichem Wetter und lieben Menschen gab es auch die Gelegenheit einige neue DIY-Techniken auszuprobieren - unter anderem Cyanotypie, worauf ich besonders gespannt war. Ravna brachte die notwendigen Chemikalien und Utensilien mit und zeigte, wie es geht. 

Cyanotypie wird auch Blaudruck genannt und ist ein altes fotografisches Druckverfahren aus dem 19. Jahrhundert. Dabei wird Papier (oder Stoff) mit einer Mischung aus verschiedenen Chemikalien bepinselt und durch Trocknen lichtempfindlich. Wenn das Papier mit Gegenständen oder Negativen belegt und der Sonne ausgesetzt wird,  wird es belichtet und es entstehen ganz tolle und spannende Bilder.


Für meine erste Cyanotypie war ich vorher eine Runde im Wald und bin meinem herbstlichen Sammlertrieb nachgegangen: Blätter, Blumen und Zweige, alles prima Material für eine Herbst-Cyanotypie.


Mein gesammeltes Grünzeug habe ich zusammen mit etwas Spitze auf das mit den Chemikalien bepinselte Aquarellpapier drapiert, mit einer Glasscheibe befestigt und der Sonne ausgesetzt. 


Die fertige Cyanotypie lag dann nach 10 Minuten Sonne, Auswaschen und Zitronen-Wasser-Bad zum Trocknen in der Sonne und wurde von mir bestaunt ;)


Ravna, vielen lieben Dank für's Zeigen dieser Technik! Ich bin sehr angetan und fasziniert davon und möchte es auf jeden Fall noch weiter ausprobieren.

An diesem Vormittag ist noch ein weiteres Bild entstanden... aber das kann ich euch leider erst ein anderes mal zeigen, da ein Bild ein Geschenk ist und erst noch überreicht werden muss :)

Liebste Grüße,
lotta

Verlinkt bei:
Creadienstag
Monas Herbstzauber Linkparty

Kommentare:

  1. Sehr schön geworden! ich finde die Technik ja ebenfalls sehr faszinierend, mir fehlt nur leider das chemische know-how dafür *g* (Und heute auch die Sonne :( )

    Irgendwann schaff ich es auchmal zum Burgtreffen :'D

    Liebe Grüße und einen guten Start in den Tag :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, heute hätte man es mit Cyanotypie wohl eher schwer... bei den Wolken und dem Regen :(
      Aber auf dem Burgtreffen hatten wir zum Glück strahlenden Sonnenschein.

      Ich würde mich freuen, dich irgendwann auch mal dort zu sehen. Es war dieses Jahr mein erstes Mal, aber es war so cool, dass ich sicherlich nächstes Jahr wieder da sein werde :)

      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen
  2. Das Ergebnis ist wirklich faszinierend!
    Ich würde damit gern Stoffe bearbeiten ... weißt du, wie Waschsicher das Ergebnis ist? :3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich meine Ravna sagte, dass Stoffe nachher nicht so waschecht sind. Aber zugegeben habe ich bei dem Part nicht ganz so aufmerksam zugehört, da ich nur Papier bearbeitet habe. Am besten fragst du sie noch mal :)
      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen
    2. Die Vermutung hatte ich auch schon. Falls ich mich mal daran versuchen möchte, werd ich sie vorher noch mal ausquetschen! *g*
      Danke schön für die Antwort! ^^

      Löschen
  3. Ich habe auch schon öfter mal zu diesem Thema im Netz geschaut, aber weiter bin ich nie gekommen. Dein Ergebnis gefällt mir sehr gut, diese schöne Schattierungen, lg ottilie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Ottilie,
      ich glaube, ohne den Workshop von Ravna wäre ich bei dem Thema wahrscheinlich auch nie weiter als Pinterest gekommen ;) Aber ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, die Technik auszuprobieren und hoffe, dass ich es für mich zuhause noch mal vertiefen kann :)
      Viele Grüße,
      lotta

      Löschen
  4. Oh, wow, da kannte ich ja noch gar nicht! Sieht super aus die Carnytoypie oder so... Muss ich unbedingt auch mal probieren!
    GLG Johanna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Johanna,
      Cyanotyie ist wirklich eine schöne, alte (und vielleicht etwas in Vergessenheit geratene) Technik. Ich freue mich, dass du sie durch den Post ein bisschen kennenlernen konntest :)
      Viele Grüße,
      lotta

      Löschen
  5. Cyanotypie hört sich genauso spannend an, wie es aussieht. Ein bisschen wie fotografieren in Slow Motion.
    Sieht jedenfalls ganz toll aus auch wegen des Blau-Tons im Hintergrund.
    LG, Mona

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Mona,
      schön, dass dir die Cyanotypie gefällt :)
      "Slow motion" ist es allerdings nicht - zwischenzeitlich habe ich mich sogar etwas gestresst gefühlt. Da die Chemikalien schnell mit Licht reagieren, muss man sich am Anfang viel im Dunklen aufhalten und dann, wenn es ins Licht geht, ziemlich beeilen, damit das Bild nicht belichtet, bevor die Deko draufliegt ;)
      Viele Grüße,
      lotta

      Löschen
    2. Liebe Lotta,
      aha, Danke für die Erklärung! Das klingt tatsächlich sehr stressig. Da brauch man ja schon vorher einen genauen Plan, was wo hingehört.
      Sieht aber wirklich schön aus.
      LG, Mona

      Löschen
    3. Genau. Ich habe es in dem Fall ziemlich spontan arrangiert :)
      Man kann Cyanotypie aber auch mit Negativen machen. Das ist etwas entspannter und bringt super Ergebnisse. Wie das dann aussieht, werde ich morgen zeigen :D
      Liebe Grüße,
      lotta

      Löschen

Ich freue mich riesig über eure Kommentare, Worte und Anregungen ♡

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...